Folie fürs Hochbeet? Schadstoffe? Geht auch Kork?

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06. Mai 2014
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Hallo liebe Hausgarten.net Gärtner :-)

Ich habe eine Frage, da es bei meinem selbstgebauten Hochbeet aus Holz jetzt darum geht, es innen mit Folie auszukleiden, stelle ich mir die Frage nach dem richtigen Material. Auf diversen Internet-Seiten liest man meistens von Teichfolie, "Noppenfolie" oder auch Drainagefolie - jeweils mit den Noppen zum Holz.

Was ich aber noch nie gesehen habe, sind Hinweise zu den Schadstoffen, die in den Folien eventuell enthalten sein können. Speziell bei den günstigen Noppenfolien aus dem Baumarkt habe ich da schon gewisse Bedenken, da sich bei einer Drainagefolie wohl niemand Gedanken um die Inhaltsstoffe macht und diese im Baumarkt natürlich auch nicht angeführt sind.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht paranoid wirken - aber irgendwie missfällt mir der Gedanke, ein Hochbeet zu bauen, um dann endlich seinen eigenen "Bio-Salat" zu essen - der sich seine Nährstoffe aber aus einem "Boden" holt, in den sich eine Kunststoff-Folie mit ihren Weichmachern schön langsam über die Jahre hinweg in ihre Bestandteile auflöst.

Ich hatte nun die Idee, die Innenseite des Beets mit einer Korkmatte auszukleiden... die sollte ja auch für eine gewisse Feuchtigkeitstrennung zwischen Holz und Erdreich sorgen, oder? Hat jemand dazu Erfahrungen, dann würde ich mich freuen, wenn er sie mir mitteilt. (Wahrscheinlich ist in der Korkmatte erst wieder ein Klebstoff oder sonstiges Zeug drin, aber das führt wohl zu weit.... ).

Danke für eure Meinungen,
lg Harald
 
  • Die Korkmatte lässt Feuchtigkeit durch. Ob der Kleber besser ist als eine Kunstofffolie, ist schwer zu sagen, es gibt auch schadstoffarme Folien.

    Wenn's wirklich bio sein soll, dann würde ich entweder versuchen, die Umrandung mit Kies zu hinterfüllen - also gleichmässig Erde innen, und am Rand Kies, damit der Kies von der Erde gehalten wird, oder gleich eine Trockenmauer als Umrandung.

    Oder Holz, das Feuchtigkeit aushält. Es müsste auch einheimische Hölzer geben, die Feuchtigkeit recht gut standhalten können (Eiche?), aber mir fallen gerade nur Teak und Mahagoni ein.

    Oder mit dem Verfall leben und das Beet alle paar Jahre neu aufbauen ... das wäre auch naturnah.

    Persönlich würde ich für den Fall die Trockenmauer bevorzugen.
     
    Hi,
    danke für deine Antwort.


    • Und hast du noch einen Tip für mich, wie man feststellt, ob eine Folie "schadstoffarm" ist? Ich denke, eine Teichfolie wird ja wohl auch schadstoffarm sein, was passiert sonst mit den Fischen?
    • Ok, dann kein Kork. Wär ja sicher sonst wer schon früher drauf gekommen...
    • Das mit Kies würde mir zwar gut gefallen, ist aber glaub ich schwer zu realisieren, oder? Dass dann wirklich auch überall Kies ist zwischen Erde und Holz?
    • Holz ist leider schon vorgegeben.
     
  • Manchmal sieht man so "Zäune", die aus zwei Metallgittern gemacht sind, mit einer Kiesschüttung dazwischen. Du könnstes also mit einem Maschendraht nachhelfen, wenn Du keine Kunststoffe möchtest. Metalle können aber auch wieder ein Problem sein.

    Hier gibt es eine übersicht zu ein paar Typen Teichfolie - die Frage ist aber immer, welche Zusatzstoffe sind mit in der Folie.

    http://teichfolie.teichfolie-n.org/
     
  • Ich hab alte Decken und Bettwäsche genommen und das seit Jahren da drin. Die werden einfach durch die Erde an die Wände gedrückt. Und verhindern bei mir, das Erde durch die Ritzen der Steine kommt.

    Suse
     
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