Feinstaubfilter im Kamin

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09. Okt. 2012
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Es handelt sich um eine Gebrauchtimmobilie. Eingebaut ist ein Kachelofen.

Wer kann feststellen, ob ein Kamin einen Feinstaubfilter eingebaut hat? Der Hersteller ist leider unbekannt. Kann das ein Schornsteinfeger oder gar der begutachtende BSM?

Ich habe verstanden, dass wenn kein Feinstaubfilter eingebaut ist, eine Messung erfolgen muss. Gibt es dafür eine Vorgabe, wie groß der Holzhaufen dafür sein muss (große Menge viel Feinstaub, kleine Menge wenig).

Was ist ein Kachelofeneinsatz bzw. ein Grundofen (gemäß Novelle der 1. BImSchV)? Ist das etwas anderes als der eigentliche Ofen?
 
  • Das kann normalerweise der Kaminkehrer deines Bezirks.

    Ein Kachelofeneinsatz ist die Feuerstelle in der das Feuer brennt, also der Teil aus Gußeisen.
     
  • Hier bei uns hat der Kaminkehrer immer das letzte Wort: unser Kachelofeneinsatz (im Grundofen) muss 2024 erneuert werden, da geht kein Weg daran vorbei, sonst erlischt die Betriebserlaubnis.
     
  • jeder Kaminkehrer kann dir sicherlich Auskunft erteilen,
    aber nur der BSM hat in seinem Bezirk das Sagen und trifft am Ende die Entscheidungen
     
    Hier bei uns hat der Kaminkehrer immer das letzte Wort: unser Kachelofeneinsatz (im Grundofen) muss 2024 erneuert werden, da geht kein Weg daran vorbei, sonst erlischt die Betriebserlaubnis.


    Ja, das ist SEIN einfachster weg.

    Korrekt wäre, es kann gemessen werden, und anhand der Werte beurteilt werden. Weiterhin kann der Einsatz von Hersteller als entsprechend sauber begutachtet werden. Oder 3. ohne Messung mit Filtereinsatz ist er automatisch zugelassen (nach Überprüfung).
    Gewisse Baujahre gibt es auch. Ist er älter, ist der Tausch schon im eigenen Interesse zu empfehlen.
     
  • Es handelt sich um eine Gebrauchtimmobilie. Eingebaut ist ein Kachelofen.

    Wer kann feststellen, ob ein Kamin einen Feinstaubfilter eingebaut hat? Der Hersteller ist leider unbekannt. Kann das ein Schornsteinfeger oder gar der begutachtende BSM?

    Ich habe verstanden, dass wenn kein Feinstaubfilter eingebaut ist, eine Messung erfolgen muss. Gibt es dafür eine Vorgabe, wie groß der Holzhaufen dafür sein muss (große Menge viel Feinstaub, kleine Menge wenig).

    Was ist ein Kachelofeneinsatz bzw. ein Grundofen (gemäß Novelle der 1. BImSchV)? Ist das etwas anderes als der eigentliche Ofen?


    Du musst nur das Rauchrohr überprüfen. Dazu gibt es schließlich Wartungsklappen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht....

    Die Holzmenge wird die der bsf schon mitteilen. Aber zu klein ist auch gleich kalt. Der Filter benötigt auch Wärme...

    Früher wurden die Öfen komplett gemauert. Später nahm man Metall Einsätze und nur die Hülle des Kachelofens. Wenn das so ist, der Einsatz alt ist, würde ich wahrscheinlich generell einen neuen Einsatz einbauen lassen. Das sichert auch die Betriebssicherheit.
     
    Ja, das ist SEIN einfachster weg.

    Korrekt wäre, es kann gemessen werden, und anhand der Werte beurteilt werden. Weiterhin kann der Einsatz von Hersteller als entsprechend sauber begutachtet werden. Oder 3. ohne Messung mit Filtereinsatz ist er automatisch zugelassen (nach Überprüfung).
    Gewisse Baujahre gibt es auch. Ist er älter, ist der Tausch schon im eigenen Interesse zu empfehlen.


    Ist BAujahr 1986 - und wir sehen ein, dass ein Austausch nötig ist.
     
    Das ist mit Sicherheit auch der beste Weg. Nicht zuviel Leistung. Falls möglich raumluftunabhängig oder noch besser raumluftunabhängig dibt kaufen. Nach 2. Verordnung. Dann habt ihr nach aktuellem Stand erst einmal Ruhe... Bis die Grünen wieder was gefunden haben...
     
    Das ist mit Sicherheit auch der beste Weg. Nicht zuviel Leistung. Falls möglich raumluftunabhängig oder noch besser raumluftunabhängig dibt kaufen. Nach 2. Verordnung. Dann habt ihr nach aktuellem Stand erst einmal Ruhe... Bis die Grünen wieder was gefunden haben...
    Danke, werde mich mal genauer informieren.
    Z.Z. herrscht(e) ja die große Diskussion mit dem Kaminkehrer, dass wir Kachelofen und Dunstabzughaube in der Küche nicht gleichzeitig benutzen dürfen - außer wir sorgen für eine Belüftung bei den Wohnzimmerfenstern, die sich automatisch öffnet, wenn beide gleichzeitig in Betrieb sind.
    Dann hat er aber eingesehen, dass unsere Holzfenster - auch Baujahr 1986 genügend Luftaustausch aufweisen....
     
  • Öhm, tun sie nicht. Ein Ofen zieht etliche qm Luft. Wenn eure Fenster das liefern, wären sie dauerhaft offen.

    Also gehe ich aktuell von raumluftabhängig aus. Da würde ich doch überlegen, ob ihr Frischluft aus dem Keller oder Dachboden (mit Rohr nach außen) bekommt. Die Dunstabzugshaube saugt nach außen? Umluft stellt kein Problem dar!

    2 zügiger rauchzug? Dann einen für Frischluft nutzen...

    Ihr seid kein guter Kunde für den bsf. Der will leichtes ohne Arbeit verkaufen. Ich befürchte auch, er legt nicht alle Möglichkeiten auf den Tisch.

    Da ihr den Einsatz nicht selbst einbauen dürft, könnt ihr auch Infos beim Ofenbauer einholen.
     
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