Feigen Indianerbananen & Co

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08. Feb. 2011
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Hallo, erstmal möchte ich mich dafür entschuldigen wenn mein Text etwas länger wird oder unübersichtlich, aber ich versuche mein Bestes;)

Also wir haben seit diesem Jahr unsere Eigentumswohnung mit ca. 150 - 200 m² Garten gekauft. Naja, die Angabe ist etwas ungenau ich weiß, aber da unser Garten sehr seltsam geschnitten ist und die Vorbesitzer ziemlich "gewütet" haben hinsichtlich Kiesbeeten und sinnlosen Steinwegen aus denen überall Unkraut raus kommt, muss ich erst noch einiges beseitigen, bevor ich die volle Fläche nutzen kann
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Auf jeden Fall habe ich fleißig Pflanzen bestellt und wiedererwartend sind alle in fast bester Gesundheit angekommen und jetzt habe ich ein leichtes Platzproblem
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Aber das ist eine andere Geschichte.
Also ich habe folgende Pflanzen die ich gedenke teilweise auszupflanzen, wenn sie alt genug sind ( 2-3 Jahre sollten reichen denke ich) und bis dahin überleben.
4 Indianerbananen, 2 Granatäpfel, 4 Feigen und noch 3 Palmen (dauert aber ewig) ... einen Olivenbaum aus Gewebekultur der aber viel zu dünn ist, deswegen wird es wohl dort auch sehr lange dauern, bis man ans auspflanzen denken kann.

Zuerst zu meinen Feigen:

Ich habe Negronne, Petit Negri, Braunschweig und Ice Crystal.
Drei davon könnte ich noch zu Baum "erziehen", die 4te ist schon als Steckling wohl als Astgabel bewurzelt worden und könnte höchstens als "Doppelbaum" gezogen werden.

Meine Frage ist nicht wann ich schneide, das steht ja überall sondern wie ich schneiden muss, damit ich ein kleines Stämmchen habe und keinen wilden Busch, hier geht es nicht nur um das Aussehen sondern auch um platztechnische Planung :-) reich es einfach unten so lange alle Äste abzuschneiden, bis keine mehr nachwachsen oder muss ich da auf anderes achten?

Ein weitere Problem ist, dass ich nur wenig Platz an einigermaßen windgeschützten Orten im Garten habe und da passt nun nicht alles hin;)
Was verträgt denn ein wenig Wind am Besten, Granatapfel, Indianerbanane oder die Feige? In 2- 3 Jahren sind die Pflanzen ja etwas kräftiger aber manche Pflanzen vertragen ja keinen Wind und da will ich sie ja nicht unnötigem Streß aussetzen. ein bisschen was kann ich noch am Windschutz machen, von einer Seite würde wohl immer Wind kommen, weil Die Nachbarn gar keinen Windschutz haben.
Nun zu den Indianerbananen. überall steht, daß sie mindestens 3 Meter auseinander gepflanzt werden sollen, aber da ich relativ kleinbleibende Sorten habe, mit einem Kronendurchmesser von 2-3 Metern maximal, würden da nicht 1,5 bis 2 Meter reichen damit sie sich nicht in die Quere kommen? dann hätte ich auch genug Platz um eventuell 1-2 Feigen auf die Windgeschützte Seite zu stellen:D
So, das wars erstmal, danke für jede Hilfe.

Thomas
 
  • Hi Thomas

    Alle Feigen die ich kenne wachsen buschig (Hochstammfeigen habe ich noch nie gesehen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren). Unsere Erfahrungen sind, dass Feigen am besten an einer Hauswand den Winter sehr gut überstehen (Südwest-, oder Westseite).

    Zur Indianerbanane. 2-3 m ausladend, ergibt rein rechnerisch 2 - 3 Meter Abstand, ohne ins Gehege zu kommen. Ein Ineinanderwachsen der Blätter schadet aber nicht dem Ernteertrag. Bis zu einer guten Ernte dürften aber noch ein paar Jährchen vergehen. Da wo wir ernten sind die Bäume etwa 5-6 Meter breit und ca. 4,5 Meter hoch.

    Grüßle
     
    Hi Thomas

    Alle Feigen die ich kenne wachsen buschig (Hochstammfeigen habe ich noch nie gesehen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren). Unsere Erfahrungen sind, dass Feigen am besten an einer Hauswand den Winter sehr gut überstehen (Südwest-, oder Westseite).

    Zur Indianerbanane. 2-3 m ausladend, ergibt rein rechnerisch 2 - 3 Meter Abstand, ohne ins Gehege zu kommen. Ein Ineinanderwachsen der Blätter schadet aber nicht dem Ernteertrag. Bis zu einer guten Ernte dürften aber noch ein paar Jährchen vergehen. Da wo wir ernten sind die Bäume etwa 5-6 Meter breit und ca. 4,5 Meter hoch.

    Grüßle

    Hallo Leobibi,
    Voraussetzung für einen Feigen Hochstamm ist sicherlich eine sehr frostharte Feige, deren Stamm nicht zurückfriert. Bei mir hat eine namenlose grüne Feige ungeschützt im Garten ihren Stamm behalten. Der ist allerdings erst 1 m groß. Wenn sie das nächsten Winter auch durchhält, dann bekomme ich einen Hochstamm, der von selbst gewachsen ist.
    Bei meinen Indianerbananen muß ich auch noch einige Jahre warten. Leider hat bisher nur 1 veredelte Pflanze und viele Sämlinge überlebt. Da Umpflanzen schlecht vertragen wird, muß ich den Standort meiner nächsten Aussaat von Indianerbananen Samen besser planen. Einige meiner Sämlinge wachsen ein bischen zu nah beim Nachbarn, wenn sie sich wirklich so stark ausbreiten sollten.
    Sie sind bei mir am besten in einem Erdbeerbeet gewachsen.
     
  • Die Ficus afghanistanica 'Ice Crystal' liefert bei mir durchaus zuverlässig reife Feigen, besser als manche Normalfeige (Ficus carica).
     
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