Ergebnisse Bodenanalyse endlich da !!

Kosta

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04. Okt. 2011
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So nun sind endlich meine Laborergebnisse da.
Meine Frage ist ob villeicht jemand ebenfalls so eine Bodenart hat (sandiger Lehm) und was für Erfahrungen er hat. Ist es ein "schlechter Boden" beziehungsweise dauert es viele Jahre bis ich einigermaßen etwas gescheites anpflanzen kann. Außerdem darf ich schon im nächsten Jahr was anpflanzen (Beet war davor Wiese) ? und wie Dünge ich dann mit dieser Empfehlung wenn schon pfalnzen drauf sind oder geht das dann nicht und ich sollte erst mal garnichts anpflanzen?

Danke an alle schonmal im vorraus
 

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  • Steht doch da: Dein Boden ist überdüngt. Vermutlich hat jemand Jahr für Jahr unnötig große Mengen Rasendünger ausgebracht. Es war sehr vernünftig von dir, eine Analyse durchführen zu lassen. -Till
     
    Phosphat, Kalium und Magnesium sind auf Jahre hinaus ausreichend im Boden vorhanden. Der ph-Wert ist im neutralen Bereich. Daher die Düngeempfehlung von Schwefelsaurem Ammoniak. Dieser ist im Frühjahr und Sommer für die sofortige Wirkung zuständig, die Hornspäne sind ein Langzeitdünger.
    Wenn man Leguminosen als Gründünger einsetzt und die Pflanzenreste kompostiert oder mulcht, dann kann man bei diesem Ergebnis auf jegliche weitere Düngung in Zukunft verzichten.

    Sandiger Lehm ist ein sehr guter Boden: mit guter Wasserspeicherfähigkeit, gut zu bearbeiten, liefert auch gut Nährstoffe nach, auch nach starken Niederschlägen bald wieder zu bearbeiten, da der Sand das zu viel an Wasser ableitet.

    Mulchen und Kompostwirtschaft wird den Humusgehalt des Bodens erhalten oder noch verbessern.

    Viele Grüße von Tuffi
     
  • Ich hab den Garten leider nur seit einem dreivierteljahr daher könnte es durchaus möglich sein das der vor Besitzer zu viel Rasendünger benutzt hat. Dann bin ich mal beruhigt wenn es ein sehr guter Boden ist ;) meine Frage ist nur was kann ich tun um den Humus anteil zu verbessern (ich denke mal der ist nicht so hoch) Kompost ?? oder wurde der die Phosphat, ... Werte weiter erhöhen (habe noch vom Vorbesitzer sehr viel Kompost im Garten).
    Außerdem habe ich alles direkt nach der Bodenprobeentnahme umgegraben, habe jetzt gehört das über den Winter viele Nährstoffe rausgewaschen werden. Könnte es sein das sich die Werte dadurch so stark verändern das die Düngeempfehlung nicht richtig wäre ?

    Vielen dank an alle
     
  • Hallo Kosta,
    Deine Werte sind zwar hoch, ich habe aber auch schon noch höhere gesehen und dort wächst es auch. Mußt halt viel "Starkzehrer" pflanzen, da kannst auch etwas Kompost zugeben. Den Kompost mußt du auch nicht sofort verbrauchen, den kannst du ja ein bischen lagern.

    jomoal
     
    Alles klar dann kommen da erstmal Starkzehrer über all drauf ;)
    Dankeschön

    Könnte ich mir vielleicht durch das Umgraben erhoffen das einiges an überschüssigen Nähstoffen ausgewaschen wird oder ist die Auswaschung über den Winter garnicht so hoch wie viele meinen ??
     
  • Hallo,

    Magnesium wird eher als Phosphor und Kalium ausgewaschen, aber über ein Winter wird das nicht in Richtung 100% gehen (muß auch nicht). Als Alternativ zu den Vorschlag in die Bodenanlyse wäre Brennnesseljauche als N Lieferant (auch Kopfdüngunggeeignet) mit hohe Verfügbarkeit (und geringe Anreicherungspotential), denkbar.

    LG,
    Mark
     
    Dann ist ja schonmal gut das es wenigstens ein wenig runtergeht!
    Von der Jauche hab ich auch schon oft gehört, stimmt wäre auch eine Alternative!
    Meine Frage ist nur wie verbessere ich meinen Humusanteil ?? Kompost ?? Außerdem werde ich dann nicht ein kleines Problem mit dem Unkraut bekommen falls der Boden im prinzip "so bleibt wie zuvor" oder habe ich da was falsch verstanden ?? Ich dachte das wenn man dem Boden düngt,... das man dann weniger Probleme mit den Unkraut hat.
    Danke
     
    So hab mal versucht mein neu Angelegtes Beet zu zeichnen:

    Die 2 roten Rechtecke sollen die Trittbretter simbolisieren, doch bis auf die Tomaten und die Überdachung oben (sie sollen einen festen Platz bekommen) ist noch nichts festgelegt das ist nur grob überlegt mit der Beetaufteilung. Wahrscheinlich werden die drei Beet jeweils nochmal halbiert. Meine Frage ist nun da ich vor habe Tomaten, zucchini, Zwiebeln, Aubergine, Erdbeeren, Rote beete, Kartoffeln anzubauen (natürlich nicht in großen Mengen da der platz nich ausreicht) ist meine Frage wie ich es am besten mit der Fruchtfolge machen sollte jetzt wo das Beet noch neu ist gibt es Gründüngungspflanzen die man noch im frühjahr anpflanzen könnte vor einer dieser Gemüsenpflanzen oder wäre das erst im Herbst sinnvoll ? Also auf dem untersten Beet ist momentan Wicke ausgesät die ist auch schon 5 cm groß. Oder soll ich vorher so viel wie möglich Kartoffeln säen habe gehört sollte man machen wenn ein Beet zu erstmal bepflanzt wird ?

    So wie ihr sehen könnt habe ich sehr sehr viele Fragen !!
    Habe mir aber auch schon das Buch von marie luise Kreuter besorgt, also bin schon richtig am pauken um so schnell wie möglich richtig loszustarten nur an der Praxis fehlts halt :-P
     

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    es gab doch mal so eine Website, wo man die Ergebnisse der Bodenanalyse eingeben konnte und dann Düngeempfehlungen sowie andere Maßnahme geraten wurden, komme bloß nicht mehr auf den Namen der Website....

    Ansonsten gibts für Computeraffine Gartenplaner noch "anbeeten.de", da kann man Gemüsefruchtfolgen und so was berechnen lassen....
    Grüße schreberin
     
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