Erfahrungen mit alpinen Stauden?

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12. Jan. 2012
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Ort
Thüringer Wald
Alle Steingärtner haben Erfahrungen mit alpinen Pflanzen, aber meist mit eher niedrigen Lebensformen.
Für meine Vorstellungen dürfen sie gern auch hoch sein wie beispielsweise der Gelbe Enzian oder die Alpendisteln.
Ein Teil meines Gartens ist mit Latschen, Wacholder und Alpenrosen bepflanzt, um einen Rahmen für alpine Stauden zu bieten. Das Ganze soll einen möglichst naturbelassenen Charakter bekommen.
Wenn jemand ähnliche Vorstellungen verwirklicht hat, bitte ich um Erfahrungs- und Pflanzenaustausch.
Grüße aus dem Thüringer Wald:o
Opitzel
 
  • die meisten alpinen Stauden werden aber nicht so hoch wie der gelbe Enzian;
    Liebhaber alpiner Stauden wollen es auch lieber "überschaubar" bis hin zu Pflanzungen in "Hochbeeten"
    aber Vorsicht: je tiefer und nährstoffhaltiger die Böden, desto untypischer wird der Wuchs, bestes Beispiel ist das Edelweiß

    n.
     
    Moin Erik,
    bunt geht ja schon, höher wird ein wenig schwierig.....
    ein recht buntes Sortiment alpiner Pflanzen haben z.B.
    - die Baumschule Horstmann
    - Botanische Raritäten - Flor Alpin
    - Arktisch-Alpiner Garten, Walter-Meusel-Stiftung

    .... da hast Du schon mal gut zu tun, wenn Du Dir die dort jeweils angebotenen Pflanzen genauer angeschaut hast :-)
    Viel Vergnügen beim Planen.
     
  • Hi, niwashi, war ja nur ein Beispiel.
    (Aber davon unabhängig wird der luteus ein "must have" bei mir.)
    Ganz vorn im Konzept wird ein Abbild einer liebgewonnenen Landschaft stehen, kein Steingarten. Letzterer wäre auch zu verpflichtend für mein Alter:rolleyes:
    opitzel
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Moin Moin, Eva-Maria,

    wer sucht, der findet ....
    Aus der Ideen-und Materialfülle erstelle ich mir in den nächsten Wochen ein Konzept.
    Nach Deinen Hinweisen werde ich morgen Abend googlen.
    Ganz bei uns in der Nähe, in Oberhof, haben wir ja einen der bedeutendsten botanischen Gärten für globale Hochgebirgsflora, den "Rennsteiggarten", aus dessen Shop ich schon so manche Idee und auch so manche Pflanze herausgetragen habe.
    (Eigene Anzuchtkapazitäten und geschultes Personal sind dort ein unschätzbarer Vorteil)
    LG aus dem frostigen Thüringer Wald:o
    Erik
     
    Hallo Opitzel!

    Darf ich dir den taurischen Eisenhut empfehlen? Im väterlichen Garten steht er seit Jahren, als einzige Pflege möchte er beim Frühjahraustrieb vor Schnecken geschützt werden (die mögen ihn leider wirklich sehr) und nach der Blüte runtergeschnitten werden. Auf diesem Weg konnten wir schon in vielen Jahren noch eine zweit "Herbstblüte" bewundern. Leider weiß ich nicht, wie du an die Pflanze kommst, unser Exemplar ist schon so lange im Familienbesitz, daß ich die Quelle nicht kenne.

    Wie sieht es mit Küchenschellen für deinen alpinen Garten aus? Ich mag sowohl Blüte als auch die dekorativen Samenstände.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
  • Moin Moin, Barbara,

    vielen Dank für den Tipp mit dem Taurischen Eisenhut, nach dem ich gleich googlen werde. Eisenhüte hatten viele Jahre bei mir einen Stammplatz, bis unsere jüngste Enkelin in das "Probieralter" kam.
    Damals habe ich die giftigen Schönheiten verbannt.
    Doch jetzt ist sie "schon 10" und überaus intelligent und aufgeweckt, sodass es da keine Bedenken mehr gibt.
    Mein Konzept ist ja, wie Du gelesen hast, kein Steingarten- sondern ein Landschaftskonzept, und da fällt Dein Hinweis bei mir auf fruchtbaren Boden.
    Die Küchenschelle wird trotz meines neutralen bis leicht sauren Bodens auch nicht fehlen: Ich werde ihnen den geliebten Kalkboden in Eimern mit abgeschnittenen Böden anbieten.
    LG aus den Werra-Nebeln Südwest-Thüringens:o
    Erik
     
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