das ist immer relativ. da müsstet du dir erst mal über die definition von unkraut gedanken machen. auch für relativ seltenen pflanzen gilt halt: wo sie optimale bedingungen haben, wachsen sie halt oft in massen (gerade bei farn). wer eine waldgrundstück hat, kann vielleicht in begünstigten gegenden ein lied davon singen.
ich habe einen bekannten, der einen ehemaligen weinberg besitzt. ergo teilweise verbuscht, teilweise trockenrasen. das ganze auf kalkstein. dort wächst dann nicht eine orchidee (vorzugweise diverse knabenkräuter und diverse ragwurze) und nicht eine schlüsselblume, sondern hunderte (großes grundstück). der mäht das ab, weil er rasen möchte und versucht, dem durch ausgraben herr zu werden! letztens hat er einen diptam verbrannt! für ihn fallen diese pflanzen halt unter unkraut. ein paar meter hin im naturschutzgebiet ist das gleiche zeug (das in unserer gegend halt wirklich teilweise in massen vorkommt), quasi eingezäunt und für touris gibts geführte wanderungen...