Dürre Bäume

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In meinem vom Onkel erebten Garten gibt es einige dürre Baume,
Dazu hätte ich ein paar Fragen::confused:
1) Wie sinnvoll ist es die alten Wurzeln zu entfernen?
2) Wenn nicht, Könnte man dann daneben ohne größere Probleme neue Obtbäume setzen ?
3 ) Wie groß sollte der Mindestabstand sein, oder könnte der alte Stamm als Stütze genutzt werden (seit mindestens 2 Jahren dürr)?
4) Gibt es alternatv zum Ausgraben einen Weg um wild gewachsene Bäume ca 7 m hoch an Grenzmauer am weiteren Wachstum zu hindern ?:mad:
Danke schon mal für Hinweise
 
  • Hallo Daihatsu,
    ich würde die Wurzelstöcke auf alle Fälle entfernen, die behindern doch.
    Außer du willst Totholz schaffen und für die Natur etwas tun.
    Direkt daneben würde ich keine Bäume pflanzen, sondern mit den erforderlichen Abstand, der von der Größe des Baumes abhängt. Du sollst auch auf Kernobst kein Kernobst und auf Steinobst kein Steinobst planzen, sondern gegenläufig arbeiten, als auf Kernobst ein Steinobst und auf Steinobst wieder Kernobst.
    Sind von den Bäumen nur mehr die Wurzelstöcke vorhanden oder der komplette Baum? Am Besten, du stellst mal ein Foto ein.

    jomoal
     
  • Hallo,

    meine Erfahrung nach (in die naturnahe Obstwiese)- bei Halbstamm/Hochstamm (wegen den längeren Periode bis Ertrag einsetzen sollte und den langen Umtriebszeit) kann man getrost ein neuen Baum neben den Wurzelstock setzen.
    Das zersetzende Wurzelstock gibt die Nährstoffe nach und nach frei und man muß lediglich aufpassen daß man , falls nötig, etwas Boden auffüllt.

    Vorher sollte man schon klären warum die alte Bäume abgestorben sind (falls 40 Jahre alt Zwetschgen - dann völlig normal).

    Gruß,
    Mark
     
  • Alles was die anderen geschrieben haben würde ich so unterstreichen. Dazu gehört auch das widerprüchliche (Wurzeln entfernen und Wurzeln nicht entfernen).

    Zunächst aber die bereits gestellte Frage: Wieso sind die Bäume dürr.

    Was für eine Erde habt ihr. In einem lehmigen Boden könnte z.B. Staunässe zum verfaulen der Wurzeln geführt haben. In sandigen Böden evt zu trocken. Vielleicht habt ihr auch ein Wühlmausproblem ud die Wurzeln sind abgefressen worden ... all das und mehr kann zum Baumsterben führen und wäre auch fatal für eure Bäume.

    Wurzeln entfernen oder nicht?

    Das Entfernen der Wurzeln wird Dir zu recht jede Baumschule empfehlen. An meinem Steilhang konnte ich aber keine Wurzeln entfernen, ohne Korrusion zu verursachen und meinen Bäumchen (auch den älteren) geht es dennoch gut. Wichtig ist, dass du die neuen Bäume möglichst weit weg von den Baumstümpfen pflanzt.
     
  • Ich meinte natürlich die Erosion ... so schwermetall belastet ist mein Boden hoffentlich nicht, dass es zur Korrusion kommt *lach*
     
    Hallo tomash,
    ich habe es mir gedacht, daß Erosion gemeint ist, aber es hätte ja sein können, daß ....

    jomoal
     
    Hallo allerseits,
    zuerst mal danke für die Antworten.jetzt ein paar weitere Angaben
    zuerst der Boden : es ist ein Sandboden
    Alter der Bäume ca 40-45 Jahre
    es sind Apfelbäume und ein Pfirsichbaum. der hatte im letzten Jahr bis auf ein Neutrieb nur dürre Äste und einen Pfirsich
    Ursache fürs "Baumsterben" unbekannt, habe aber noch keine Wühlmäuse im Garten entdecken können werde da doch mal nen Gärtner holen müssen
    Hubert
     
  • Dann würde ich mir keine Sorgen machen.

    1. Obstbäume an demStandort können sehr alt werden.
    2. 40 Jahre ist für Sandboden ein gutes Alter für Obstbäume, auf Lehm können sie evt älter werden.

    Ich würde mittig zwischen den Baumstümpfn zweier Obstbäume einen neuen pflanzen und auf Kostengründen die alten Wurzeln drin lassen. Ideal ist es sicher nicht, aber ich hoffe zumindest machbar.
    Wenn du unmittelbar neben einem alten Obstbaumpflanzen musst, dann solltest du jedoch die Wurzeln entfernen lassen.

    Hierfür gibt es Wurzelfräsen, frag dazu bei einem Landschaftsgärtner.
     
  • Hallo daihatsu,
    mit der Angabe "keine Wühlmäuse im Garten entdecken können" würde ich sehr vorsichtig sein. Da sind oftmals keine Erdhügel vorhanden. Erkennen kann man Wühlmausbefall im Frühjahr, wenn die Mäuse während des Winters sehr oberflächlich gegraben haben. Am sichersten stellt man es fest, wenn man mittels eines Stecheisens in den Boden sticht und dabei durchfällt, also auf einen Wühlmausgang kommt. Wieviel Humus ist eigentlich auf dem Sandboden? Kann es sein, daß die Bäume Wassermangel hatten?

    jomoal
     
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