Dachziegel als Mauer aufschichten für Kleingetier - wo?

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zwischen Bodensee + Schwarzwald
Hallo,

der Gedanke brodelt schon lange im Hinterkopf und nun ist es auf einmal soweit - die Mittel sind da: ich habe einen Bollerwagen voll alter Dachziegel geschenkt bekommen (mehr folgen evt. noch):D

An welchem Standort baue ich daraus am besten eine Minimauer für Kleingetier auf?

Vollsonnig und leicht feucht?
Südlage, durch Mäuerchen und Hang leicht beschattet (bald auch noch durch Hecke - daher mittelfristig mehr schattig) und und eher sehr feucht?
Oder vollsonnig und trocken?
Mir ist eigentlich egal, wer/was sich dort niederlässt - Hauptsache ist: irgendwem oder -was gefällt es dort :D

Auf Anregungen jeder Art freut sich

Elkevogel
 
  • Ziegel speichern schön die Wärme. Daher denke ich mal, dass es um das Material schade wäre, wenn man es in eine Feuchte Ecke steckt.

    Vollsonnig als Trockenmauer.

    Davon träume ich seit den Anfängen meiner Kleingartenkarriere.

    Bis jetzt hat es noch nicht einmal zu einer Kräuterspirale gereicht. :(
     
  • Wenn ich in meinem Garten aufräume und liegengelassene Pötte, Holzteile oder Steine wegnehme, dann ist an feuchten Stellen der meiste Betrieb.
    Pupstrocken und aufgeheizt mag es kaum ein Getier.
     
  • Eidechsen möchten eine trockene Sonnenmauer, Ringelnattern haben da auch nichts gegen, wenn es zusätzlich auch einen Feuchtbereich für sie gibt. Spinnen mögen es trocken, Wärme stört sie nicht. Viele Insekten kann ich mir ebenfalls in so einem warmen Trockengemäuer vorstellen, also alles, was sonst gerne ins Insektenhotel zieht (vor dem es auch nur summt, wenn die Sonne scheint.)
    Im Feucht-Kalten wirst du eher Asseln, Würmer, Schnecken etc finden, aber für die gibt es meist genug andere Verstecke. Wenn ich die Wahl hätte, ich nähme den Sonnenstandort.
    Schau mal, das ist aus dem Versuch meines Bruders geworden, eine Trockenmauer aufzuschichten - ein Lieblingsplatz für Mensch und Tier. Das Rosendickicht nach hinten gibt jedem Tier die Möglichkeit sich zu verstecken, auch auszuweichen, wenn sich die Steine zu stark aufheizen, die Schichtung als Bank erlaubt uns, schon im Februar dort zu sitzen - und häufig schaut ganz plötzlich eine Eidechse aus der Lehne.

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    Liebe Grüße, Pyromella
     
    Hallo Ihr Lieben,

    herzlichen Dank für eure Meinungen.
    Ich werde die Variante sonnig und leicht feucht nehmen.
    Es sind 42 Ziegel (schon alt, angemoost - prima) mit einer Größe von 40*24*4 - das ist schon ganz ordentlich für den Anfang:D

    Den Aufbau plane ich so:
    -Wild/-Unkraut entfernen
    -flachen Graben ausheben und mit Unkrautvlies auslegen
    -Split (damit mir die Mauer nicht zu bald absackt) als stabile Basis mit Wasserwaage plan verteilen und
    -die Ziegel so verlegen, dass sie ein ganz leichtes Gefälle nach hinten haben und sich an den vorhandenen Pflanzsteinen anlehnen können (Lücken an der Rückseite werden mit Erde gefüllt)

    Ein Nachbar gab mir den Hinweis, zwischen den einzelnen Lagen stellenweise Moos einzuarbeiten - ja oder nein?

    Auf weitere Hinweise oder Tipps freue ich mich.

    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
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