Cuxin Beerendünger auch für Tomaten?

kabo73

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31. März 2010
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Hallo,

ich bin speziell durch die Suche nach einem kaliumbetonten Dünger auf CUXIN DCM ORGANISCHER DÜNGER FÜR BEERENSTRÄUCHER gestoßen.
Die Nährstoffverteilung liegt hier wohl besonders im Kalium- und Phophorbereich höher als bei anderen.
Das NPK Verhältnis ist beim Beerendünger 4-7-12.
Im Vergleich der Tomatendünger 7-4-12. also N und P genau anders herum.
Da ich unsere Tomaten unbedenklich vom Strauch genießen möchte, habe ich in den letzten Jahren mit Brennesseljauche (auch mit verjauchten Geiztrieben) und frischem Pferdemist ins Pflanzloch gedüngt. Allerdings hatten die Pflanzen dann sehr viel Blattwerk und im Verhältnis dazu wenig Früchte - so hatte ich das Gefühl, dass es hinten raus den Tomaten an irgendetwas fehlte.
Wäre der oben genannte Dünger dafür einen Versuch wert? Kennt ihn vielleicht jemand und hat ihn auch schon zweckentfremdet?
Bin schon gespannt auf eure Antworten.
 
  • hallo,
    wenn du anfangs bis zur Blüte noch mit brennesseljauche düngst,dürfte das kein Problem sein.
    Spurenelemente,falls evtl. irgendein Mangel auftritt, per Blattdüngung geben.
    Liebe Gruesse
     
  • Brennesseljauche ist ja sehr stickstoffhaltig. Daher ja glaube ich eher für die gesunde Blattentwicklung. Durch den Kaliumdünger hoffte ich auf mehr Blüten bzw. Fruchtansätze. Liege ich da falsch? Die Brennnesseln fangen ja auch jetzt erst an, d.h. ich muss erst noch welche absetzen. :?
     
  • Den Stickstoff (Brennesseljauche z.B.) will die Tomate in der Wachstumsphase. Den og. (Beeren-)Dünger kannst du schon beigeben. Man korrigiere mich, aber grob gesagt benötigt die Pflanze vorwiegend Phosphor zur Blütenbildung und Kaliumzur Fruchtbildung. Mit beidem hättest du quasi ein Tomatendünger- Equivalent,mit demVorteil, dass du die Brennesseljauche zugunsten der Fruchtbildung ab der Blüte weglassen kannst.
    Liebe Grüße
     
    Danke-ich werde es genauso versuchen. Dünger ist bestellt. Schließlich ist die Tomate ja eine Beere. Also kriegt sie auch Beerendünger. Mal sehen, ob es einen Unterschied macht. :o
     
    Kompost enthält realtiv viel Phosphor, sodass der Bedarf der Tomatenpflanze in normaler Komposterde mehr als gedeckt ist. Auch Kübeltomaten, die in "normaler" käuflicher Blumenerde stehen, sind bei angemessener Größe des Kübels sehr gut mit Phosphor versorgt.
    Von daher ist es wenig sinnvoll (insbesondere bei der Kultur in Komposterde), noch zusätzlich Geld für besonders Phosphat-haltige Düngemittel auszugeben - zumal Dünger mit bio-Anstrich zumeist ein besonders schlechtes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen.
     
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