Ich weiß ja nicht wie lange Ihr den Garten schon habt, aber wichtig ist zu versuchen ein biologisches Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen zu erreichen.
Als Beispiel: Als wir unseren Garten übernahmen, war eigentlich fast alles verlaust... eklig, klebrig und bäh... jeden Tag hab ich vor (eigentlich) wunderschönen Rosen gestanden und hätte heulen können.
Und ja, ich hab auch nach "Abhilfe" geschielt, es aber nicht gemacht. Unsere Vormieter haben ein Arsenal an Chemie gehabt und alles "weggespritzt" was sie nicht da haben wollten.
Ich hab das Pferd von der anderen Seite "aufgezäumt".... jede Marienkäferlarve die ich irgendwo gesehen habe hab ich abgesammelt und mitten in die Läuse gesetzt. Im Internet hab ich mir Florfliegenlarven bestellt.
Vorher hab ich versucht so viele Läuse wie möglich mit Wasser abzuspritzen, zu stark befallene Spitzen hab ich abgeschnitten.
Dan hab ich Meisenkästen aufgehängt, angefangen die Vögel saisonal zu füttern, insektenfreundliche Pflanzen (auch für die natürlichen Feinde) gesetzt und abgewartet...
Nach einem Jahr hatte ich schon große Erfolge, nach drei Jahren war ich (bis heute) tlw. schon froh wenn eine Pflanze mal ein paar Läuse hat, damit mir die Marienkäfer und Florfliegen nicht aus Hunger "abwandern"...
Versuche es einfach, Du wirst sehen, es klappt.... nur ein bisschen Geduld solltest u mitbringen...