Bärlauch oder kriechender Hahnenfuß - wer gewinnt?

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Troisdorf
Hallo zusammen,

vor zwei Jahren habe ich in unser Beerenbeet (Logan, Stachel, Him- und Johannisbeeren) ein kleines Fleckchen Bärlauch gesetzt. Der ist gut angegangen und verbreitet sich auch schön, die ersten sind schon 2m entfernt vom Ursprung aufgegangen.

Jetzt ist leider wieder das ganze Beet mit kriechendem Hahnenfuß durchzogen, offensichtlich habe ich letztes Jahr etwas geschlampt bei der regelmäßigen Säuberung des Beets. Überall sonst im Garten habe ich den nach reichlich Sandgabe und regelmäßigem Ausgraben halbwegs unter Kontrolle, aber hier kann ich ja nicht mit Sand arbeiten und die Erde auch nicht richtig auflockern, da die Beerenwurzeln sehr oberflächlich liegen. Deshalb habe ich immer nur gedüngt und reichlich gemulcht (Rindenmulch und Gras).

Mein Problem ist jetzt, dass ich die winzigen neuen Bärlauchpflänzchen mit ausreiße, wenn ich den Hahnenfuß rausmache.

Was meint ihr: soll ich beide erstmal wachsen lassen (und den Hahnenfuß nur obenrum abrupfen), bis der Bärlauch vielleicht nächstes Jahr Knollen auch an den kleinen Pflänzchen hat, die ich dann wieder einsetzen kann? Oder doch lieber radikal ohne Rücksicht auf Verluste alles rausmachen, damit der Hahnenfuß nicht noch stärker die Übermacht gewinnt?
 
  • ich würde dem hahnenfuß zu leibe rücken, bevor er sich auch noch aussamt.
    die bärlauch-altpflanzen werden deine akion hoffentlich überstehen, sie werden sich ja wieder aussamen - evntuelle kannst du ja auch noch nachsäaen (samen bekommst du sicher hier übers forum) oder noch mal ein paar pflanzen setzen.
    du verlierst also nur ein jahr - so ist gärntern halt leider auch :D
     
    Danke, billymoppel.

    Ich hatte ja irgendwie gehofft, dass jemand schreibt "mach dir keine Sorgen, der Bärlauch macht den Hahnenfuß platt"... aber ich habe schon angefangen mit der Rodung, das Zeug nervt wirklich nur.
     
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