Austriebskranktheit - Schwarzfleckenkrankheit

Trina

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16. Feb. 2012
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was mach ich dagegen? Und wann spritze ich? Gibt es da auch ein "alternatives" Mittelchen ( sowie verdünnte Milch gegen Mehltau helfen soll). Letztes Jahr ist die Hälfte der Weintrauben schon vor der Reife gefallen. War für uns als Privatweinmacher nicht so toll... Hilfe!
:(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hallöchen,

    ich habe das auch schon gelesen, daß Milch-spritzungen helfen sollen.
    Ich wende das bei meinen Tomaten vorbeugend an und gebe etwas Milch von Zeit zu Zeit ins Gießwasser und spritze auch die Blätter damit.
    Das riecht zwar ein paar Tage danach-verfliegt aber dann bald.
    Zumindest hat es bisher noch nichts geschadet..:)

    Liebe Grüße
    Petra
     
  • Hallo,

    bist du sicher, dass es sich um die Schwarzflecken-Krankheit handelt, oder könnten es auch Mosaik-Flecken vom letztjährigen Oidium-Befall sein?

    Austriebsspritzung mit Rapsöl und Netzschwefel:
    Spritzung -wie das Wort schon sagt- bei Beginn des Austriebs. Die Austriebsspritzung ist zur Bekämpfung der Schwarzflecken-Krankheit, der Blattgall-Milbe, Kräuselmilbe, Schild- und Schmierlaus, des Springwurms und des Rhombenspanners.

    http://www.rebschutzdienst.at/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=138

    Hier werden auch noch andere Rebkrankheiten erklärt.

    Zum Milchspritzen:
    Dieses Thema wurde in folgendem Link schon erörtert

    www.hausgarten.net/gartenforum/obst-und-gemuesegarten/48412-hexengebraeu.html

    Anschließend nochmals ein Link über Molkespritzung

    https://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/show/1241809/landinfo_kast.pdf

    Sandor 2
     
  • Das mit der Milch istein Humbuk - lass die in der Küche und nimm sie lieber zum trinken...
    Austriebsmittel bloß nicht mit Netzschwefel mischen, da sonst die Knospen Schaden bekommen können.
    Schwefel bei den Reben während der Blüte nicht mehr als 1%ig spritzen - danach kann höher konzentriert werden.
     
    @ tomatenzüchter

    Erkläre doch mal bitte, warum Austriebsmittel (Öl) nicht mit Netzschwefel gemischt werden sollte. Warum schadet das den Knospen?

    Gruß Sandor 2
     
  • Weil das keine gute Mischung ist... muss nacher in den Keller, da hab ich die Flasche stehn, ich mach ein Foto...
    LG
     
    Hier, steht extra drauf:
    Mischbarkeit
    Para Sommer ist mit Kupferpräparaten mischbar, darf aber nicht mit schwefelhaltigen Präparaten zusammen auf grüne Pflanzenteile ausgebracht werden. Para Sommer im Obstbau nicht mit anderen Fungiziden (z.B. mit Delan® WG) mischen. Dithianon- oder Captanhaltige Fungizide mindestens 4 Tage vor und frühestens 4 Tage nach einem Einsatz von Para Sommer spritzen.
     
    Ich denke mal, dass der Schwefel mit dem Öl eventuell zu irgendwas reagieren könnt, und das nicht optimal für die Pflanzenteile ist. Aber genau weiß ich es nicht...
    LG
     

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    Zuletzt bearbeitet:
    Meine Spritzmischung besteht aus Rapsöl und Netzschwefel. Bei Deinem Produkt handelt es sich um Paraffinöl. Wie die Mischbarkeits-Verträglichkeit da ist, kann ich nicht sagen. Jedoch ist Rapsöl jederzeit mit Schwefel mischbar, was auch die LWG 2011 veröffentlicht hat.

    Schau mal, auf Seite 2 kannst Du es lesen

    http://www.lwg.bayern.de/weinbau/rebschutz_lebensraum_weinberg/24338/linkurl_3.pdf


    Auszug aus einem LWG-Beitrag:

    "Vor allem das obere Drittel des Rebstammes, insbesondere
    aber die Knospen müssen "tropfnass" gespritzt werden. Erst ab
    Temperaturen über 15°C werden alle zur Austriebsspritzung eingesetzten
    Präparate biologisch und physikalisch wirksam. Wegen der Verbrennungsgefahr
    dürfen ab dem Sichtbarwerden der ersten grünen Rebteile
    keine Öle in Mischung mit Netzschwefel mehr ausgebracht werden."

    Vielleicht hast Du diesen Zusammenhang gemeint.

    LG
     
  • Dass kurz nach dem Austrieb keine ölhaltigen Präparate angewendet werden dürfen, ist logisch, weil Verbrennungsgefahr.
     
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