Aurinkos Gemüsegartenjahr

Ach, das klingt aber nicht so langwierig @aurinko. 2-3 Wochen ja, aber nicht Monate.
Ich bin immer noch gehandicapt, auch wenn es schon besser geht. Karpaltunnel-Op im November. Hätte ich auch nicht gedacht. Aber ist so.
Wünsche Dir, dass es gut läuft!
Solche Tätigkeit draußen ist zwar anstrengend, aber auch gut, um den Kopf frei zu kriegen. Denke, Du wirst es nicht bereuen.
 
  • Für mich sind 2-3 Wochen Sportpause quasi schon Strafe genug :D
    Aber ja grundsätzlich sollte es harmlos sein. Nur vor 10 Jahren war die andere Seite dran und da hatte ich dann auch fast ein Jahr Probleme (einerseits war ein Nerv beleidigt und ich hatte ständig Schmerzen, andererseits war mein Immunsystem komplett im Eimer und ich ständig krank).

    Das mit der Karpaltunnel OP hätte ich dir sagen können. Aus meinem Yoga Kurs hatten das zuletzt 2. Die eine (bei der ist die OP mittlerweile schon ~9 Monate her), kommt alles paar Wochen mal wieder, probiert es aus. Aber sie kann die Hand nach wie vor nicht wirklich belasten und bleibt dann wieder daheim.
     
    Deine Entscheidung, nur 2 Parzellen zu nehmen, ist mit Sicherheit sinnvoll. Im letzten Jahr las es sich teils schon auch sehr stressig. Etwas mehr Ruhe insgesamt wird nicht schaden. Für die OP wünsche ich dir auf jeden Fall einen guten und problemlosen Verlauf. (y)
     
  • Deine Entscheidung, nur 2 Parzellen zu nehmen, ist mit Sicherheit sinnvoll. Im letzten Jahr las es sich teils schon auch sehr stressig. Etwas mehr Ruhe insgesamt wird nicht schaden. Für die OP wünsche ich dir auf jeden Fall einen guten und problemlosen Verlauf. (y)

    Danke.

    3 Parzellen würden gehen, wenn das Wetter mitspielt. Wenn es aber so ist wie die letzten 3 Jahre, dass es oft mehre Tage am Stücke schlecht ist, und es dann nur 1-2 Tage Schönwetter gibt, ehe die nächste Front kommt ist es mühsam. Dann musste ich das schöne Wetter ausnützen, und war oft stundenlang am Feld und dann in der Küche. Darunter haben dann die anderen Hobbies gelitten.
     
  • Meine Tomaten / Chillis haben sich in der letzten Woche weiterhin prächtig entwickelt. Sie konnten sich auch schon an das Tiroler Wetter gewöhnen :ROFLMAO: - am Freitag gab es Regen, heute dann Föhn.

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    Zudem sind dann heute die Kürbiss-, Zucchini- und Gurkensamen in die Erde gewandert

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    Kürbis allerdings nur Hokkaido. Nachdem der Butternut bei mir immer extrem lange braucht und dementsprechen erst sehr spät Früchte ansetzt, möchte ich mir da heuer eine deutlich größere Pflanze im Geschäft kaufen.
     
    Heute Nachmittag bin ich im Zuge meiner MTB Tour mal am Feld vorbei gefahren, um mir den aktuellen Status anzuschauen.

    Weil ich in den letzten Jahren, des öfteren gefragt wurde, warum ich das Feld zu Beginn nochmal umgrabe - darum:

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    Das Feld wurde am Ende der letzten Saison zwar mal umgegraben, aber beim Frühlingswetter der letzten Wochen kam doch schon wieder einiges an Unkraut durch (mal mehr, mal weniger, abhängig davon, was hier im Vorjahr war bzw. wie fleißig der jeweilige Gärtner war).

    Diese Woche wird dann nochmal alles umgegraben und gedüngt. Aber das Unkraut ist dadurch klarerweise nicht weg, sondern nur unter der Erde und in ein paar Tagen wieder da. Und genau das versuche ich durch meine Grabearbeiten so gut wie es geht raus zu bekomme insbesondere die großen Löwenzahn und Grasflecken.

    Wobei, wenn ich Glück habe, bekomme ich 2 meiner letztjährigen Parzellen (ich hätte mal den Wunsch deponiert), dann geht es einigermßen Auf einer der Parzellen hält sich das Unkraut in Grenzen (dort hatte ich letztes Jahr den Kürbis drauf und bis der alles zugewuchert hat, habe ich sehr, sehr viel rausgebracht), bei der zweiten geht es im hinteren Teil. Allerdings der vordere Teil schaut extrem wild aus. Das war genau das Beet, wo ich letztes Jahr quasi von Beginn an, eine Folie drauf hatte. Das hat zwar letztes Jahr das Unkrautwachstum verhindert - allerdings konnte ich somit auch nie jäten und es dürfte wohl einiges in der Erde geblieben sein.
    Allerdings hätte ich vorgehabt, diesen vorderen Teil ohnehin erst zum Schluss zu bepflanzen (weil es hier im Sommer/Herbst die meiste Sonne gibt und sich somit empfiehlt die letzte Fuhre an Plänzchen hierhin zusetzen).
     
  • Wie machst du das dann genau mit dem Umgraben Aurinko? Einfach Spaten rein, *zack*, wenden, fertig? Und danach noch irgendwie einebnen/krümeln?
    (Ich frage für einen Freund, der im Herbst verpennt hat, das Gemüseland umzugraben). 😉
    Das ist das blöde, an diesen Mietparzellen….von der reingesteckten Arbeit profitiert dann im nächsten Jahr ein anderer, während man selbst im schlimmsten Fall die Sünden der Vorgänger beheben darf….
     
    Oha, das ist in der Tat heftig. Gäbe es da keine andere Möglichkeit, das Unkraut bestmöglich raus zu bekommen, statt es einfach unterzugraben?
     
    Oha, das ist in der Tat heftig. Gäbe es da keine andere Möglichkeit, das Unkraut bestmöglich raus zu bekommen, statt es einfach unterzugraben?
    Untergraben ist doch schon die Beste aller Möglichkeiten! Wenn du das jäten wolltest, würdest du irre! Gibt auch gleich noch ne Gründüngung dazu und solange es keine Samen trägt, trägt es auch nichts zur Vermehrung bei.
    Anders wäre es bei den typischen Wurzelunkräutern. Aber die sehe ich nicht, zum Glück von Aurinko.
     
    Ans "händische" Jäten dachte ich auch nicht. Ich kenne mich jedoch mit Feldern und vor allem auch den technischen Möglichkeiten, die es grundsätzlich gibt, so überhaupt nicht aus. Deswegen meine Frage. Man kann m. W. auch maschinell ernten. Entsprechend hätte mich das "automatisierte Unkrautjäten" jetzt auch nicht verwundert.
     
  • Wie machst du das dann genau mit dem Umgraben Aurinko? Einfach Spaten rein, *zack*, wenden, fertig? Und danach noch irgendwie einebnen/krümeln?
    (Ich frage für einen Freund, der im Herbst verpennt hat, das Gemüseland umzugraben). 😉
    Das ist das blöde, an diesen Mietparzellen….von der reingesteckten Arbeit profitiert dann im nächsten Jahr ein anderer, während man selbst im schlimmsten Fall die Sünden der Vorgänger beheben darf….

    Grundsätzlich gräbt der Bauer ja noch mal um - sprich das Unkraut ist dann wieder unter der Erde.

    Ich gehe dann mit der Grabegabel nochmal durch, drehe wieder um, glaube das Unkraut (aber auch Wurzelreste und sonstigen Müll den ich finde) händisch raus. Abschließend mit dem Rechen drüber.

    So kriegt man bei weitem noch nicht alles durch. Aber die ganz, großen Sachen sind weg. Wenn ich gepflanzt habe, muss ich die ersten 3-4 Wochen dann wirklich akribisch jäten. Danach geht es eigentlich. Und eine Erfahrung, die ich gemacht habe - alles Feine (Karotten, Radieschen, Kresse) nicht gleich zu Beginn aussähen sondern erst mal 2-3 und einige Male jäten warten. Im ersten Jahr war genau bei den Karotten das schlimmste Unkraut.
     
  • Ans "händische" Jäten dachte ich auch nicht. Ich kenne mich jedoch mit Feldern und vor allem auch den technischen Möglichkeiten, die es grundsätzlich gibt, so überhaupt nicht aus. Deswegen meine Frage. Man kann m. W. auch maschinell ernten. Entsprechend hätte mich das "automatisierte Unkrautjäten" jetzt auch nicht verwundert.

    Keine Ahnung. Aber diese Grasbüscheln etc. sind gar nicht mal das Schlimmste - die hat man relativ schnell herausen, weil man die auch gut erkennen kann. Problematischer sind einzelne Wurzelstücke, weil die sofort wieder austreiben. Davon hat man Unmengen im Boden. Da würde wohl nur helfen, wenn man jedes Jahr die obersten 20cm abträgt.

    Das Problem an meinem aktuellen Feld ist, dass es nicht im Gemüseanbaugebiet liegt, sondern mitten im Grünland. Und da säet sich dann alles mögliche von alleine aus.
     
    So heute ging es los. Ich habe rund 4 Stunden geschuftet (mit ca. 30min Pause in einem naheliegenden Kaffee).

    Statt so
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    schaut es nun so aus
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    Die Kartoffeln wurden gelegt, sonst aber noch nichts gesetzt / gesäet sondern nochmal umgestochen (denke es werden so 15-20 Küblen Unkraut gewesen sein, die auf den Kompost gewandert sind)

    Mal schauen, ob ich morgen noch was schaffe. Ursprünglich war der Regen erst am Nachmittag angekündigt, nach aktuellem Bericht können schon am Vormittag Schauer drüber ziehen. Auf jeden Fall werde ich morgen mal einen Abstecher in die Gärtnerei machen und die ersten Pflänzchen kaufen.
     
    Das war heute leider gar nix.

    Als ich aufgestanden bin, sah es noch relativ gut aus: der Himmel war nur leicht diesig, die Sonne schimmerte etwas durch und man konnte die Berggipfeln sehen. Um 8 habe ich mich auf den Weg gemacht, aber schon als ich nach 500m über eine Brücke fuhr und dadurch nach Westen schauen konnte, schwante mir übles: Richtung Oberland (Wetterstein, Mieminger Plateu, Zugspitze) war es sehr, sehr dunkel.

    Oben angekommen, sah man auch schon die ersten Berge im Süden unter den Wolken verschwinden. Ich habe trotzdem losgelagt, aber nach 5min fing es zu tröpfeln an, es kam Wind auf und nach weiteren 10min hat es geschüttet.

    Damit umdisponiert: Bäcker, Gärtnerei und die Hoffnung, dass es bis dahin etwas aufgetrocknet hat und die zweite Staffel etwas auf sich warten lässt. Aber als ich aus der Gärtnerei raus bin, fing es schon wieder an. Also heim.

    Der Schauer war zwar nach 10-15min auch schon wieder vorbei und aktuell sieht man ein bisschen Blau am Himmel, aber ich glaube, nicht, dass es sich Nachmittags nochmals ausgeht. Es müsste einerseits etwas auftrocknen (bei der kalten Luft heute eher schwierig), andererseits sollten Nachmittags dann noch mehr Schauer kommen.

    Damit hinke ich meinem Plan doch deutlich hinterher.
     
    Es wurde Nachmittags dann sogar noch einigermaßen sonnig. Somit gingen sich noch rund 2,5h ackern aus. Die Hälfte wäre geschafft (bzw. sogar ein bisschen mehr, weil ich links und rechts auch jew. schon ein bisschen was gemacht habe). Das sind auch genau jene Beete, wo jetzt schon gepflanzt / gesäet wird.
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    Der vordere Bereich eilt nicht, der bleibt aktuell noch frei. Da kann ich mich dann nächstes Wochenende darum kümmern.
     
    OK - Planänderung. Eigentlich wollte ich morgen nach der Arbeit säen/setzen. Jetzt ist aber für die nächsten Nächte Frost angesagt. Grundsätzlich sollten Salat, Kohl etc. jetzt nicht frostempfindlich sein. Aber direkt nach dem Setzen will ich es ihnen auch noch nicht zumuten. Theorethisch könnte ich es zwar mit Fließ abdecken. Aber da es auch extrem windig ist, müsste ich alles gut befestigen - das ist mir für 2 Tage doch etwas zu viel Arbeit, da warte ich dann lieber noch bis Freitag.
    Abgesehen davon, dass die Tanks dann morgen auch noch nicht mit Wasser befüllt werden.

    Damit ist dann morgen doch wieder graben angesagt - mein Rücken ist soweit eh wieder fit.
     
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