Baum als Sonnenschutz

tifo07

Mitglied
Registriert
01. Feb. 2021
Beiträge
56
Hallo,

wir suchen ein Bäumchen welcher wie ein Sonnenschirm an unserer Terrasse wirken kann. Hierfür hatte ich zu Baubeginn eine Pflanzschale gemauert . Die Abmaße der Pflanzschale sind innen 0,85m x 0,85m x 1,50m tiefe wovon 0,5m aus dem Erdreich schauen.
Gepflanzt wurde dort ein Japanischer Ahorn, welcher Anfangs auch schön gewachsen ist. Nur leider bekam er dann einen Pilz und hat seitdem immer wieder vertrocknete Äste.
Nun suchen wir nach einer Alternative , der Baum sollte nicht höher als 3m werden und der Durchmesser sollte mindestens 2 m erreichen.
Ist eine Dachplatane geeignet oder währen andere Bäume vorzuziehen?
Anbei ein Bild des Ahorns!
 

Anhänge

  • 20220813_120743.webp
    20220813_120743.webp
    307,4 KB · Aufrufe: 1.072
  • Was befindet sich unterhalb, kann Wasser ablaufen?
    Eine Platane in dem bisschen Erde? Naja, wenn man so was wie einen großen Bonsai draus macht, geht das vielleicht.
     
    Wasser kann ablaufen.
    Aus dem Grund frage ich hier nach ob es möglich ist oder ich eher ablassen sollte. Ggf andere Möglichkeiten
     
  • Ich bin kein Baumspezialist, doch scheint mir der Ahorn die richtige Wahl gewesen zu sein, und wenn der schon nicht gedeiht .. ..
    Ich würde ihn mit Homöopathie behandeln, und wenn das nichts bringt, kannst Du immer noch was anderes probieren, aber eher bei Sträuchern danach suchen. Wird dann halt nicht die Form haben .. ..
     
  • Vielleicht fehlen dem Baum Nährstoffe. Wurde ausreichend bewässert? Vielleicht gefällt ihm die pralle Sonne nicht. Mehrere Stunden Vollbestrahlung bei 40 Grad ist für kleine Bäume aus unseren Breitengraden eine Herausforderung. Damit würde ich ersteinmal anfangen, solange das Bäumchen noch lebt. Vielleicht erholt er sich. Immer wieder vertrocknete Äste sind nicht das Ende.
     
    Ein Tellerpfirsich könnte auch funktionieren. Meiner soll 2-3m im Maximum haben. Zudem schnittfreundlich. So hart es klingt, schwachwüchsig sollte es sein.

    Das Thema Nährstoffe sollte nicht vernachlässigt werden.
     
    Die Lage ist halt schon sehr exponiert in der Sonne. Aber ein schönes Bäumchen ist das.
     
    .,,Gepflanzt wurde dort ein Japanischer Ahorn, welcher Anfangs auch schön gewachsen ist. Nur leider bekam er dann einen Pilz und hat seitdem immer wieder vertrocknete Äste.…
    Hallo,
    mich würde interessieren, welches Substrat du in deinem Pflanzkasten verwendest. Acer p., vor allen Dingen dein Dissectum, den du zeigst, braucht unbedingt grobes durchlässiges Substrat mit hoher Luftführung und guter Wasserhaltekraft.

    Meiner Erfahrung nach, ist dein Behälter mehr als ausreichend groß und sehr gut für dein Vorhaben geeignet.
     
  • @LuiDeFunes:
    @Rentner ist unser Bonsaiexperte und scheut auch nicht davor zurück in eine Walnussschale eine Rose zu pflanzen.

    Man muss immer verschiedene Ausgangssituationen sehen.
    Beton/eine Mauer wird sehr warm, oder heiß.
    Von daher ist der Drainagetipp Gold wert!

    Ihr solltet duchaus auch ordendlich Wasser zuführen.

    Was für einen Pilz hattet ihr-da kann man evtl. Rückschlüsse ziehen.

    VG
     
  • Warum muss man einen Baum so einschränken?
    Ein Baum/Pflanze will sich entfalten.
    Habe auch liebe Nachbarn, die fast alle Pflanzen im Garten mit Granitsteinen einfassen einschließlich ein kleines Erdbeebeet.
    Das Wachstum wird erheblich beschränkt.
    Und so sehen dann die meisten Pflanzen auch aus: klein, mickrig sie können sich nicht immer richtig entfalten. Aber das kann man solchen Menschen nicht sagen, würde wahrscheinlich auch nichts bringen. Sie verstehen manches einfach nicht.
     
    Nicht alle haben einen großen Garten um einen Baum auszupflanzen, auch in den Städten kann man sich behelfen mit kleineren Pflanzgefäßen wie bei uns in der Stadt zu sehen ist - ausgepflanzt wurden heuer erst vor kurzem an die 50 Bäume, aber wo es halt nicht geht, greift man zu anderen Methoden um ein bisschen grün auf eine Platz zu zaubern, funktioniert ja sehr gut wie man an den Fotos sehen kann,
    IMG_20170717_174903465_HDR.webp IMG_20170717_174844944_HDR.webp IMG_20170717_174923575.webp

    sollte bei tifo 07auch klappen wenn er bestimmte Pflegehinweise beachtet...
     
    Da ja das Gefäss nach unten offen ist (Post #6), könnte auch ein richtig grosser Baum ins Gefäss gepflanzt werden. Oder eben ein Ahorn oder eine Dachplatane.
     
    Wir würden den Ahorn ja gerne behalten, wenn wir ihn irgendwie in Griff bekommen würden. Schließlich haben wir ihn ja auch dafür ausgesucht Wuchshöhe bis 2,5m und eben die Krone 2,5m . So bis Ende Juni Anfang Juli ist immer alles okay. Er treibt aus und ist schön grün und voller Blätter. Nebenbei hat er auch mal ein paar trockene Äste welche ich dann rausschneide. Dann fängt er jedes Jahr an mehr und mehr welk zu werden und hat eben viel mehr trockene Äste. Bewässert wird er morgens mit Hilfe der Bewässerungsanlage von der Rasenbewässerung. So ist um der Pflanzschale herum immer schön feucht. Der Mann aus der Baumschule meinte vor 2 Jahren das wäre ein Pilz welcher die Wasserbahnen verschließt und so sterben die Äste nach und nach ab.

    Der Aufbau von unten 0,5m Kies - 0,3m Muttererde aus unseren Aushub - 0,2m Kies - 0,3m Muttererde - 0,2m Pflanzerde abgedeckt mit Lavamulch für die Wasserspeicherung.
    Um der Pflanzschale wurden 1,2m - 0,7m Muttererde mit Kiesgemisch aufgebracht.
    Die Bewässerung läuft morgens um 6.30 Uhr für 8 min.

    Ab und zu bekommt der Baum Schatten von unseren Sonnenschirm.

    Anfangs hat die Sonne dem Bäumchen nicht ausgemacht. Einzig der seitlich anfallende Wind hat dafür gesorgt das er sich dort nicht richtig ausgebreitet hat.

    Zur Sonne, waren eigentlich der Meinung, das gerade der japanische Ahorn viel Sonnen mag!



    @00Moni00: sieht toll aus!
    @Rentner: Sollte der Aufbau doch so io sein?
     
    Hast du mal ein Foto von einer frischen Schnittstelle eines abgeschnittenen Zweig / Ast? Vielleicht sieht man daran, ob und was für ein Pilz es ist.
     
    …Das Wachstum wird erheblich beschränkt.
    Und so sehen dann die meisten Pflanzen auch aus: klein, mickrig sie können sich nicht immer richtig entfalten. Aber das kann man solchen Menschen nicht sagen, würde wahrscheinlich auch nichts bringen. Sie verstehen manches einfach nicht.
    Entschuldigung, aber das ist, gelinde ausgedrückt, purer Unsinn.

    groe_kerbbucheseeor.jpg
     
    Danke für die Fotos. Bei den Schnittstellen kann ich nichts erkennen, ausser dass die Äste noch grün sind / waren. Du schreibst aber von vertrockneten Ästen.

    Ist denn der ganze Ast vertrocknet oder nur die Blätter so wie auf dem Foto im letzten Post?
     
  • Zurück
    Oben Unten