Florarium - Das wird mein Projekt

flori1000

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Hallo an alle Experimentierfreudigen,

ich werde mein ehemaliges Aquarium (150 x 70 x 70 cm) zu einem Regenwald-Florarium umrüsten.

Aufbau: Blähton - Fließ - Substrat.

Basispflanzen: Bromeliacea, Tillandsia usenoides, Philodendren (Ranker), Kalanchoe-Pflanzen, Pilea, Farne, Kannenpflanzen, Chlorophytum und Carnivoren.

Standort: Wohnzimmer - warm bis sehr warm, hell bis sonnig.

Benötige Expertentipps zu dem Substratgemisch, der Beleuchtung, der Belüftung und zu weiteren passenden Pflanzen, bzw. zu Arten, die nicht zu dem Grundbesatz passen.
Z. B.:
- Neoregelia ...
- Guzmania ...
- Episcia ...
- Cissus ...
- Ficus ...
- Alocasia ...
- Begonia ...
- Biophytum ...
- Chirita ...
- Hydnophytum ...
- Bryophyllum ...
- Selaginella ...
- Moose ...
- Orchideen ...
- Ranken ...
- ???

Ich bin auf's Feedback gespannt und freue mich auf tolle Anregungen.
 
  • Silvaner

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    Hallo,

    nettes Vorhaben. Um es gleich nicht am Anfang zum scheitern verurteilen zu wollen... Das Aquarium braucht auf zwei gegenüberliegenden Seiten Lüftungsschlitze (verstellbar) zur Luftzirkulation. Ansonsten wird dir da alles verschimmeln.

    An was für eine Beleuchtung hast Du gedacht? LED´s, LSR, ESL, HCP? Je nach Leuchtmittel wird eine nicht unerhebliche Menge an Wärme nach unten abgestrahlt, was den Behälter zusätzlich aufheizt.

    Da gibts viel zu beachten. Überlege dir lieber das Teil auseinander zu nehmen und neu aufbauen. Ein Aquarium, so wie es ist, funktioniert nicht.

    Viel Erfolg, Silvaner
     

    Zero

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    Hallo Flori,

    habe gerade mal nur zwei Basis-Pflanzen gecheckt.
    Denke, an der Kalchaoe wirst Du in einem Regenwald-Aquarium nicht wirklich freude haben. Kalchaoeen neigen bei zu hoher Luftfeuchtigkeit an Mehltau. Auch benötigt sie zur erneuten Knospenbildung Abdunklung usw. Wäre mir tatsächlich zu aufwendig.

    Die Kalchaoe und Pilea möchten immer wieder gerne etwas trockenere Füße haben, jedoch die Kanivoren mögen es ständig feucht.
    Kalchaoe und Pilea möchten auch nicht direkter Sonne ausgesetzt werden, finde jedoch Leuchtstoffröhren wären wie Sonne. Hast Du schon einmal über Beschattung dieser beiden Pflanzen nachgedacht?
    Bei den Kanivoren müßte wohl auch sehr viel Torf in Dein Substrat was auch immer Du nehmen möchtest.

    Entschuldige, doch finde ich es mühselig für Dich alle genannten Pflanzen zu googeln um evtl. unterschiedliche Haltungsbedingungen zu erfahren.
    Falls sich später nicht andere User melden, wäre es evtl. hilfreich, wenn Du entsprechende Daten schon einmal selbst googelst und mit dazu schreiben würdest.
    Dann könnte man Dir bestimmt besser/ausführlicher helfen.

    Auch wäre es wichtig zu wissen, ob Dein Regenwald auch einen Wasseranteil haben wird. Dann wäre es ein Pulandarium und damit würdest Du auch Unterwasserpflanzen benötigen.
    Evtl. Filter.
    Gefallen würde mir persönlich, Du würdest darin auch einen kleinen Bachlauf oder Wasserfall integrieren. Entsprechende Pumpen gibt es vsl. auch in Zooläden. Sicherlich gibt es dort auch entsprechend kleine Vernebler, welche Dir die Luftfeuchtigkeit entsprechend halten. Hier könnte man bei der Terrarium-Abteilung fündig werden.
    Ebenso wird man Dir auch mit entsprechenden Substratmischungen helfen oder es gibt auch bereits einsatzbereite Substrate zu kaufen.

    LG Karin
     
  • Zero

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    Hallo Flori,

    ähm ja, habe jetzt erst nach einem Florarium gegoogelt. Also ohne Wasseranteil.

    Hatte gesehen, man nehme Orchideenerde und bei Pflanzung der einzelnen Pflanzen eben die benötigte Erde dafür. Also eigentlich gar nicht so schwer.

    Als Lüftung für ein ehemaliges Aquarium wurde ein PC-Lüfter in die Abdeckung gebaut. Da benötigst Du ein wenig handwerkliches Geschick.
    Wird auch oftmals bei stark beleuchteten Aqua-Scapes eingesetzt damit es nicht zu warm wird. Bei LED-Beleuchtung wird es vsl. nicht wirklich nötig sein.

    Falls - und wohl auch nur dann - es doch um die Füße er Pflanzen feuchter sein würde und immer ein minimaler Wasserstand da wäre, würde ich Aqua-Soil oder eben auch den von Oliver Knott aus dem Zooladen als Substrat nehmen. Dieser muss allerdings immer! nass gehalten werden. Eignet sich auch gut für Hügelaufbauten.

    LG Karin
     
  • Zero

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    Hallo Flori,

    gib mal einen Piep von Dir. Gibt es Dich hier noch?

    Lohnt es sich noch weitere Gedanken zu machen?

    LG Karin
     

    feiveline

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    Er war mit absenden der Frage letztmalig online, ich befürchte da kommt nicht mehr viel...:confused:


    Schade, ich find das Thema interessant, habe nämlich auch noch ein altes Aquarium, allerdings um einiges kleiner...
     
  • Zero

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    Hallo Feiveline,

    googel doch mal unter Florarium, habe da einige nette Beispiele gefunden.

    Wenn Dich das näher interessiert und Du Dich ein wenig belesen hast, kann ich Dir vielleicht auch ein wenig weiterhelfen.

    Die Idee gefällt mir selbst auch gut. Kannte bislang aber nur einen ersten Versuch eines Menschen aus einem Aquaristik-Forum der soetwas mit heimischen Waldpflanzen gemacht hat. Sah hübsch aus. Allerdings auch schon ein paar Jährchen her.

    Im Prinzip kann man viele Aquariumpflanzen nehmen, welche emers gewachsen sind und auch so gedeihen. Kenne mitunter auch den Namen Wabi-Kusa, allerdings wird dabei noch ein minimaler Wasserstand gehalten.
    Im geschlossenen Aqarium benötigt man nur mehr Technik, eben auch aus der Terraristikabteilung um die benötigte Luftfeuchtigkeit und Themperatur zu halten. Vielleicht ein wenig tüftelig es genau auszufeilen, aber die Scheiben sollten doch auch schon noch klar bleiben und nicht beschlagen.

    LG Karin
     
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    flori1000

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    Hallo und danke an alle, die sich in das Thema reingekniet haben.

    Ich habe inzwischen natürlich weiter recherchiert und finde einfach keinen roten Faden. Viele Bausteine müssen halt genau aufeinander abgestimmt werden. Für das Substrat eignet sich so einiges. Ist natürlich auch von der Beflanzung abhängig. Der derzeitige Stand ist:

    Substrat:
    Dachgartenerde + Exo-Terra Terrariensubstrat + Lechuza-Pon + Spezialerde für Carnivoren

    Starterpflanzen:

    Bromeliacea Tillandsia usenoides
    Philodendren (Ranker)
    Kalanchoe-Pflanzen
    Pilea
    Farne
    Kannenpflanzen
    Mini-Chlorophytum
    Carnivoren

    Nun siniere ich über die Beleuchtung:

    LED auf jeden Fall. Normal oder Dennerle Trocal (ansich für Aquarium) oder eine andere Pflanzen-Speziallampe?
     

    Silvaner

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    Bei einer Beleuchtung mit LED´s musst Du äußerst vorsichtig sein. Die ganzen China Panels bei Amazon und E-Bay sind das Geld nicht wert.

    Eine gescheite LED Beleuchtung sollte aus Deutschland kommen, mit Deutschen Materialien.

    Die kosten zwar ne Menge Kohle, dafür stimmt die Qualität und der Service.

    Was nutzt einem ein Panel, das mit 200 Watt angeboten wird, aber nur 75 Watt Ausgangsleistung hat? Das ist Betrug.

    Mit ein bisschen Handwerklichen Geschick, lassen sich Panele den eigenen Wünschen entsprechend selbst bauen. Da stimmt dann auch das Spektrum und die Wattage.

    Gruß
     

    Zero

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    Guten Morgen,

    wollte jetzt gerade noch darauf hinweisen, dass ich meinen vorherigen Post korrigiert habe.
    Man kann Aquariumpflanzen nehmen, welche emers gewachsen sind.

    Noch einmal wegen der Belüftung.
    Es werden (so kenne ich es von Beschreibungen aus der Aqua-scaping-szene) zwei PC-Lüfter im Aquariumdeckel verbaut. Einer, der kühle Außenluft in das Innere befördert und ein anderer auf der anderen Seite, der die warme Innenluft des Aquariums nach draussen befördert.
    Aber ob das bei Verwendung von LED-Röhren notwenig ist, sehe ich nicht so richtig. Auch gibt es eben bei der Aquaristikabteilung - so wie Du schon geschrieben hast - von Dennerle und diverse anderen Firmen die LED-Leuchten für auf den Aquariumrand aufzustecken. Da ist dann kein Geschlossener Deckel mehr vorhanden und sieht zudem auch chick aus. Da würde ich auch nicht mehr selbst großartig was basteln. Es sei denn, es würde im nicht einsehbaren Keller stehen :grins:

    So wunderschön ich Kanivoren finde, solltest Du daran denken, dass die im Winter einziehen. Also wohl gar nicht sichtbar sind. Von daher würde ich wohl nicht zu sehr den Fokus darauf verwenden.

    Gestern hatte ich mal kurz in einer Wasserpflanzen-Datenbank nachgeschaut, welche Pflanzen ich hübsch und auch für den Emersen Einsatz gut finden würde. Du fragtest schließlich auch noch nach weiteren Ideen.

    Teilweise die Sorten aus der Familie "Bucephandra" finde ich wunderschön. Gibt es auch in Verschiedenen Sorten. Im Aquarium, also submers, blühen die mehrmals im Jahr. Glaube, die Wurzeln werden auch nicht in ein Substrat gesteckt, sondern damit könnte man auch schön das Hardscape (falls verwendet wird) bepflanzen. Sind auch nicht so wuchtige Pflanzen.

    Als Bodendecker, evtl. auch als kleine Rankpflanze könnte sich noch Hemeianthus callitrichoides Cuba eignen.

    Echinadoren (bräuchten allerdings etwas feuchtere Füße) eignen sich auch noch gut und haben eine Blütenbildung.

    Vielleicht kommen noch kleckerweise weitere Ideen von mir.
    LG Karin
     
  • flori1000

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    Hallo Karin,

    das sind wirklich tolle Anregungen. Aber ich habe doch Sorge, dass ich mich übernehmen werde, wenn ich den Schwerpunkt anfangs aus den Augen verliere.

    Wenn ich die ersten Erfahrungen gesammelt habe, kann man sicher auch mit weiteren Pflanzentypen experimentieren. Aber erst einmal muss ich Grund in das Projekt reinbekommen.

    Inzwischen habe ich von verschiedenen Tippgebern unterschiedlichste Beleuchtungsanregungen bekommen. Aber es verwirrt mich leider immer mehr als das es mir hilft. Vor allen Dingen die Vorschläge, unterschiedliche Beleuchtungsmittel zu kombinieren, macht mir zu schaffen. So viel Aufwand wolle ich ansich gar nicht betreiben. Somit stellt sich mir weiterhin die Frage LED oder Leuchtstoffröhren und welche Farben?
     
  • Zero

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    Guten Morgen Flori,

    hm ... mit Beleuchtung kann es durchaus auch schwer sein.

    LED: Vorteil, die Stromkosten sind gering und es gibt keine bzw. kaum Wärmeentwicklung.
    Nachteil: Anschaffungskosten

    Bei Leuchtstoffröhren ist es gerade mit den Vor- und Nachteilen umgekehrt.

    Kombinationen der Leuchtmittel, hoffentlich dann auch getrennt schaltbar, eröffnen viele Optionen der Beleuchtung.

    Jetzt habe ich mich eine längere Zeit in der Aqua-Scaping-Sezene "aufgehalten" bzw. in einem Forum viel mitgelesen.
    Da werden auch häufig mehrere Beleuchtungsmethoden kombiniert bzw. unterschiedlich geschaltet.
    Als Beispiel:
    Vier Leuchtstoffröhren, 4 - 6 Std. täglich volle Beleuchtung, damit helle Mittagssonne simmuliert wird. Vor- und Nachmittags bzw. Abends wird wesentlich weniger Licht dazu gegeben oder eben auch weggenommen. Damit wird sozusagen ein Tagesverlauf simuliert. Auch mag wohl keiner am Abend im Wohnzimmer mit voller Beleuchtung im Wohnzimmer sitzen.
    Mit verschiedenen Lichtfarben können halt auch unterschiedliche Stimmungen gezaubert werden. Hat halt für einen perönlich einen schönen Effekt, als auch Fische sich bei unterschiedlichen Lichtsimulationen unterschiedlich verhalten.
    Im Aquarium zumindest benötigt man für das Wachstum der Wasserpflanzen hauptsächlich Tageslichtlampen von z.B. 865 Lichtfarbe, wenige nutzen extra Aquariumlampen. Natürlich simulieren manche noch Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Der Spielereien sind keine Grenzen gesetzt, solange es technisch machbar ist.

    Weder ein Pulandarium noch ein Florarium habe ich jemals betrieben. Daher fällt es mir schwer, Dir eine entscheidene Lösung anzubieten.
    Vielleicht solltest Du Tageslichtlampen - 865 - nehmen in Kombination mit speziellen Pflanzenlampen. Jedoch die leuchten rot/lila, muss man ja am Abend nicht dazu schalten. Sieht m.E. auch unwirklich aus.

    Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dich noch in der Ecke Palundarium informierst/beliest. Schließlich gibt es dort auch sehr viele Pflanzen, welche beleuchtet werden müssen.


    Jetzt habe ich allerdings noch eine Frage an Dich.
    Welchen Grundleitgedanke hast Du in Deinem Florarium?
    Regenwald ... und weiter?
    Nur ebenerdig das Substrat und Pflanzen einsetzen?
    Oder schwebt Dir auch der Gedanke von einer Landschaft vor? Z.B. mit Steinaufbauten und oder Hölzern

    LG Karin

    Ach, mir fällt noch ein.
    Wo soll Dein Florarium stehen? Im warmen Wohnzimmer oder in einem kühleren Raum?
    Vielleicht hilft Dir dies auch zur Entscheidung Deiner Beleuchtung? Im warem Wohnraum benötigt man evtl. keine zusätzliche Wärmequelle für die Pflanzen, dann wäre LED gut. Würde es in einem kühleren Raum stehen, wären vsl. Leuchtstofflampen die bessere Lösung.
     
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    flori1000

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    Hallo an alle Mitdenkenden,

    natürlich müssen auch landschaftsimitierende Elemente eingebaut werden, damit das Ganze es ein Eyecatcher wird.
    Wie anfangs schon beschrieben, würde das Florarium im warmen bis sehr warmen Wohnzimmer stehen. Der Gedanke, unterschiedliche Leuchtmitteln der gleichen Art zu kombinieren, bzw. zeitlich hintereinander zu schalten, gefällt mir übrigens sehr gut.
     

    Silvaner

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    Der Nachteil an LSR und LED´s ist, mit dem Abstand Leuchtmittel - Pflanzenspitze läßt die Tiefenwirkung extrem nach.

    Ich selbst nutze 865er LSR 6400K für die Aufzucht von Keimlingen im Spätwinter. Der Abstand vom Keimling zum Leuchtmittel beträgt 1-2cm.

    Für Dein Vorhaben würd ich eher HCI oder CDM Leuchtmittel hernehmen. Die haben eine wesentlich bessere Ausleuchtung nach "unten". Nachteil = höhere Stromkosten.
     

    flori1000

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    Hallo Silvaner,

    Philips CDM und Osram HCI-Powerball haben ja durchaus großen Zuspruch in der Aufzuchtgemeinde. Nun lese ich, man sollte auf den richtigen Reflektortyp achten und dann gibt es wohl bei Halogen-Metalldampflampen den Unterschied, dass manche nur für den Betrieb in geschlossenen Leuchten geeignet sind. Nun gut, ein Florarium/Aquarium ist ja ansich wie eine geschlossene Leuchte und wird wohl daher den Menschen gegen mögliche umherfliegende Splitter beim Bersten des Leuchtmittels schützen. Aber ist der Ultraviolett-Anteil dann für den Menschen nicht zu hoch?

    Und wie sieht es bei den Lampen aus, die ohne geschlossenen Leuchte auskommen. Ist da möglicherweise durch eine andere Lampenumhüllung der Ultraviolett-Anteil für die Pflanzen nicht zu gering?
     
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    Silvaner

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    Als Reflektoren eignen sich Teile aus Dekobeleuchtung. Die sind auch mit einem Glas gesichert... dat läßt sich aber ganz Easy entfernen. Alternativ gibt es Billig HDL Lampen im Baumarkt. Dessen Reflektroen sind ebenfalls geeignet.

    Solange man keinen Wasserstrahl beim besprühen der Pflanzen AUF das Leuchtmittel richtet, kann da auch nichts platzen. Nur entwickeln die Dinger eine enorme Abwärme, welche man aber mit einer durchdachten Belüftung Herr werden kann.

    p.s. Hochdruckdampflampen verstrahlen kein UV Licht. Dafür müsste man sich bei den Terrarianern umsehen.
     

    flori1000

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    Hmmm ... was habe ich denn da nicht gecheckt?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Halogen-Metalldampflampe

    Der hohe Ultraviolett-Anteil des ungefilterten Lichtes der Brenner (sowohl Quarzglas als auch Aluminiumoxid-Keramik sind ultraviolettdurchlässig) verlangt in der Regel eine besondere Leuchtenkonstruktion oder einen filternden Hüllkolben. ... Grundsätzliche Anforderungen sind zum Beispiel die Begrenzung der UV-Emission ...
     
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    Zero

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    Hallo Flori,

    bei der Beleuchtungsfrage kann ich Dir nicht mehr weiterhelfen.

    Gibt es noch sonstiges wobei man Dir vielleicht helfen kann? Bzw. welche Info suchst Du noch?

    Gestern hatte ich unter Biotope für Carnivoren geschaut. Oftmals war wohl tatsächlich ein Bauchlauf zu sehen bzw. größere Pfützen.
    Dazu ist mir noch eine Pflanze eingefallen, auch wenn Du keine weiteren Pflanzen mehr suchst. Vielleicht noch die Utricularia gramifolia, ist ebenso noch eine Carnivore. Benötigst evtl. noch einen Bodendecker?

    LG Karin
     

    flori1000

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    Ich denke, ich muss erst mal mit den ersten Puzzleteilen, die zusammenzupassen scheinen, anfangen und dann selber Erfahrungen sammeln. Ich überlege, ob es Sinn macht die Osram 865 Lumilux Tageslicht / cool daylight vormittags doppelt und nachmittags einzeln zu schalten, um den Tageslichtablauf im Regenwald etwas zu simulieren. Abends dann kräftig sprühen und entlüften.

    Ich werde erst einmal auf die besonders lichthungrigen Arten verzichten und stattdessen nicht so sonnengierige Pflanzen zu wählen, um die Beleuchtungsstärke nicht überdimensionieren zu müssen.


    Und hier noch ein äußerst brauchbarer Link von mir zum Thema geeignete Pflanzen:

    http://www.heimbiotop.de/Terrarienpflanzen.html#Regenwald
     

    Zero

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    Danke für den Link, interessant!

    Dachte mir bereits, dass viele Aquariumpflanzen emers gehen würden.

    Hast Du Dein Licht bereits ausgerechnet? Meine, ob Du genügend W drauf hast.

    Wieviele Std. soll denn überhaupt beleuchtet werden? Habe ich da jetzt etwas überlesen?

    Also so ein größerer Kasten und nachmittags nur eine Röhre an ... nun, habe mich mit dieser Thematik noch nicht beschäftigt, kommt mir aber recht gering vor.

    Zeigst Du uns irgendwann einmal ein Foto vom eingerichteten Florarium?

    LG Karin
     

    flori1000

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    Ja, ich habe das mit der Beleuchtung schon ausgeklügelt. Sicher nicht perfekt, aber ein Anfang.

    2 nacheinander geschaltete Osram 865 Lumilux Tageslicht mit einem Lichtstrom von 3250 lm für 1 qm Grundfläche und einen Abstand von maximal 35 cm (70 cm Florariumhöhe -Lampe -Substrat) sollten dicke als Tageslichtersatz (insges. 12 Std.) reichen, manche Pflanzen sind ja auch noch näher an der Lampe dran. Und diese Röhren haben auch einen größeren Rotanteil, den die äquatornahen Pflanzen eben benötigen.

    siehe http://www.osram.de/osram_de/produk...en/leuchtstofflampen-t8/lumilux-t8/index.jsp#

    und

    http://www.wirsindheller.de/fileadmin/scripts/Lumen-zu-Lux-Umrechnung.php

    Und die 25,0 °C der Leuchtstoffröhre während des Betriebs wären auch optimal!
     

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    Zero

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    Dein Lumenrechner ist ja prima.

    Bin gespannt, wie sich das Florarium entwickeln wird.

    LG Karin
     

    flori1000

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    Ja, die Spannung steigt ... Bitte habt etwas Geduld. Ich werde noch ein Weilchen benötigen, bis ich die erforderlichen Infos soweit zusammen habe, dass ich mich trauen werde, durchzustarten. Dann gibt's Fotos und Text.
     

    Silvaner

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    Ja, ich habe das mit der Beleuchtung schon ausgeklügelt. Sicher nicht perfekt, aber ein Anfang.

    2 nacheinander geschaltete Osram 865 Lumilux Tageslicht mit einem Lichtstrom von 3250 lm für 1 qm Grundfläche und einen Abstand von maximal 35 cm (70 cm Florariumhöhe -Lampe -Substrat) sollten dicke als Tageslichtersatz (insges. 12 Std.) reichen, manche Pflanzen sind ja auch noch näher an der Lampe dran. Und diese Röhren haben auch einen größeren Rotanteil, den die äquatornahen Pflanzen eben benötigen.

    Servus,

    auf welcher Länge brauchst Du die LSR? Und wie viele in der Tiefe? Ich selbst arbeite mit 18W 865er 6400K bei einem Leuchtmittelabstand von 9cm (allerdings im offenem Schrank, kein Aqua). Auf einer Fläche von 95x 55cm habe ich 4x 865er hängen (120cm). Die Vorschaltgeräte befinden sich ausserhalb, da sonst die Wärmeentwicklung im Sommer die 40°C Marke locker knackt.
     

    flori1000

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    Servus zurück,

    Grundfläche 150 x 70, Höhe 70 cm. Die ausgewählten Röhren wären 36 W - 1,2 m lang (2 Stück), dazu würde ich eine Rot/Blau-LED nehmen, Abstand 15-40 cm. Aber das mit der Wärmeentwicklung, trotz Herstellerangabe 25 Grad, ist sehr interessant. Das sich das dermaßen staut, hätte ich echt nicht gedacht. Schreib mir bitte mehr über dein Projekt!!! Auch ein Florarium? Wie regelst du das mit der Luftfeuchtigkeit?
     
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